18.08.2018

LANDZUNGE: künstlerische Intervention

Mit der künstelrischen Intervention LANDZUNGE möchte der Künstler Juerg Luedi einen neuen Raum schaffen, der in Form einer grünen Zunge sich in den Platz einfügen soll, um diesen athmosphärisch aufzuladen und zu transfomieren. Die drei Lagen (Reutigermergel, Unterboden und Rollrasen) legen sich über den Asphaltbelag und laden ein sich die Fläche körperlich anzueigenen.

  

6.8. Schicht Reutigermergel

7.8. Schicht Unterboden

8.8. Schicht Rollrasen

Eine Intervention in der Bildenden Kunst ist ihrer Absicht und ihrer öffentlichen Wahrnehmung nach ein Eingriff in bestehende Zusammenhänge im öffentlichen Außen- und Innenraum. – Im Unterschied zur Installation geschieht das ohne Auftrag und ist meist illegal. Darin ist die Intervention mit der streetart und der Urban-Art vergleichbar. Das Augenmerk liegt ähnlich wie bei der Performance in der meist temporären Existenz und weniger auf den dauerhaft zurückbleibenden Objekten.

Die Intervention thematisiert gesellschaftlich-soziale, kulturelle, funktionale, räumliche und materielle Aspekte des Veränderten. In Anspielung auf die Intervention in der Politik behandelt die künstlerische Intervention oft den Antagonismus zwischen Macht und Machtlosigkeit.

Die Intervention wird ähnlich den Graffiti und der Street Art häufig ohne Auftrag und Genehmigung realisiert. Materialien jeder Art als auch Gegenstandsloses und Flüchtiges wie Zeit, Licht, Klang und Bewegung im Raum können bei einer Intervention Verwendung finden.

Die Intervention gehört ebenso wie die Land Art zur Kunst im öffentlichen Raum. Vertreter*innen dieser site-specific art sind Daniel Buren, Eberhard Bosslet, Gordon Matta-Clark, Christo, p.t.t.red, Christian Hasucha

Weiterführende Infos: Pflanze der Macht (von Constantin Seibt, 03.07.2018 Republik)

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